Pfinztalcoonies

Tierärzte 1

 
 Das große Geschäft mit dem Vertrauen !

Sind eure Tiere immer gesund und geht ihr einmal im Jahr zum Impfen, dann tut’s der Tierarzt um die Ecke.
Wegen 5€ mehr oder weniger muss dem Tier keine weite Fahrt zugemutet werden.

Aber was macht man wenn ein Tier schwer krank ist oder man züchten will?
Finde ich einen Tierarzt dem ich vertrauen kann, der meine Tiere gewissenhaft behandelt und ihnen nicht Unnötiges antut, nur weil es Kohle bringt.

Machen wir uns doch nichts vor. In erster Linie will jeder Tierarzt Geld verdienen. Keiner behandelt mein Tier aus Idealismus und Nächstenliebe.
Nur, einer macht es besser, der andere schlechter.

Es ging den Tierärzten und Kliniken nie besser als in den letzten Jahren.
Die Menschen sind mehr denn je bereit für ihr geliebtes Tier viel Geld auszugeben und es werden immer mehr Tiere gehalten.
Die Tiermedizin gleicht inzwischen an Gerätschaften und Medikamenten der Humanmedizin.
Und das muss in einer Praxis erwirtschaftet werden. Ein Röntgengerät rechnet sich nur dann wenn im Jahr so und soviel Bilder geschossen werden, das gleiche gilt für den Laser und das Endoskop.

Da macht Herr Dr. vet. doch gerne schnell eine Gastroskopie bei einer Katze die nicht gut frisst und ab und an auch mal erbricht.
Anschließend dann natürlich die Laparoskopie und Infusionstherapie mit Halskrause plus einer Übernachtung in der 5 Sterneklinik .
Zurück bekommt man ein Tier, völlig neben der Spur das nicht mehr wird, und zudem ist man um 600€ - 1000€ erleichtert.
Der Befund ergibt meist keine Auffälligkeit, aber dem Tierarzt fällt wenigstens eine gereizte Magenschleimhaut ein, die mit Antibiotika behandelt werden kann.



Fallbeispiele:
( Zusammenhänge mit lebenden oder nicht mehr lebenden Personen sind rein zufällig und vollkommen unabsichtlich)

Im Wartezimmer sitzt eine Oma die ihre gerade frisch operierte Katze abholen wird. Diese hatte einen Überbiss und auf meine Frage, hatte sie denn Beschwerden beim Fressen, verneint die gute Frau.
Erklärte mir aber wenig überzeugend, dass der Arzt der Meinung war, sie könne zu einem späteren Zeitpunkt Diese bekommen.
Eine Schönheitsoperation für die "Katz".

Klar doch, die Kasse klingelt, und der nächste Urlaub muss finanziert werden.
Wer denkt da schon an die Katze, diese hatte doch geschlafen und nichts mitbekommen. Zur Absicherung hat der gewissenhafte Tierarzt aber zuvor noch ein Differenzialblutbild erstellt und wenn schon, denn schon auch gleich FiP, Leukose und anderes getestet.
Die Oma meint das müsse so sein, auch wenn die Rente gerade mal so reicht.

Wir Züchter, können wir zu diesen Tierärzten Vertrauen haben, die mit diesen Machenschaften ihr Geld verdienen.
Nein, auch wir werden Opfer und sind oft machtlos.

Wie viele Kaiserschnitte muss ich als Züchter erleben, um selbst entscheiden zu können ob diese tatsächlich auch notwendig waren.
Ich gehe soweit zu behaupten, dass mehr als zwei Drittel der Kaiserschnitte nicht notwendig wären.
Den Tierärzten fehlt jegliche Erfahrung mit Geburten. Meist auch die Zeit, die Geduld und das Wissen was es an Alternativen gibt. Klar doch, das Tierspektrum ist groß, wer kann sich denn schon mit so Kleinigkeiten aufhalten. Zu Fortbildungen ist auch wenig Zeit und von Züchtern lässt sich der Studierte doch schon gar nichts sagen.

Bis Feierabend möchte doch jeder pünktlich fertig werden. Und operieren tun sie doch alle gerne. Das bringt erst richtig Geld.

Ein kleiner Hund wird im schlechten Allgemeinzustand in die Praxis gebracht. Er blutet aus After und Blase. Übergibt sich und blutet.
Der Tierarzt weiß nicht so recht und vermutet die Bauchspeicheldrüse.
Man muss operieren!
Hündchen verblutet in der Nacht nach der OP.

Nun gehen wir an den Computer und fragen einmal Herrn Google, „ Blutungen aus allen Körperöffnungen“. Was sagt uns unser elektronisches Gerät.

RATTENGIFT  !!!

Vielleicht hätte der Tierarzt das zur Diagnosestellung auch tun sollen.
Ich glaube man muß wohl kein Mediziner sein um sich die Frage zu stellen, was hat denn dieser Pfuscher um Gottes Willen nach einer Vergiftung durch Rattengift bei diesem armen Tierchen operiert???

Dieser Fall hat sich tatsächlich so zugetragen , die Obduktion bestätigte es.


Wieder ein Tierarzt, gibt dem Züchter" Panacur Suspension 2,5 (anzuwenden bei Schafen) für seine Katzen. Obgleich es eine Herstellung für Hunde und Katzen gibt .
Macht aber nichts, beruhigt der Arzt,können sie bedenkenlos verabreichen, ist  für sie günstiger.
Züchter vertraut dummerweise dem studierten Herrn, hat mittlerweile schmerzlich dazugelernt.
Zwei Tiere verstarben anschließend an einer irreversiblen nekrotischen Lungenentzündung nach Aspiration dieser Lösung.
Es reicht nur ein Tröpfchen aus, das in die Lunge gelangt und es ist vorbei.
Weiß normalerweise jeder Tierarzt, denn das gleiche ist auch bei Kontrastmittelösungen der Fall. 

Der Tierarzt  wußte es angeblich nicht.
Seine Reaktion, es täte ihm leid, hätte er nicht gewusst und nicht mit Absicht getan.
Würde er aber im Streitfall vehement bestreiten, rief er mir noch nach.
Was er dann auch tat, und seine noble Hilfsassistentin  hatte auch keine Skrupel vor Gericht eine Gefälligkeitsaussage zu tätigen, wenn auch mit hochrotem Kopf.
 Was macht man denn nicht alles für seinen lieben Chef. Nebenberuflich versteht sich. Denn eigentlich arbeitet man ja als Schreibkraft bei der Stadt..
Schon sehr vorbildlich diese Herrschaften.

Schadenersatzforderungen wurden Seitens des  Arztes ignoriert. Man wäre sonst in der Berufshaftpflicht mit den Beiträgen gestiegen. Außerdem öffentliche Eingeständnisse seiner Fehler wären undenkbar.
Wird auch seitens der Versicherungen ausdrücklich untersagt.
( siehe Gästbucheintrag einer Tierärztin Seite 1-2)
Aus dem eigenen Geldbeutel will man doch nicht für seine Fehler bezahlen. Das verbietet die Moral des Tierarztes.
Selbst wenn die Haftpflicht in Anspruch genommen werden würde, bezahlte sie denn noch, wenn schon zu viele Ereignisse dieser Art bei selben Tierarzt stattgefunden hätten ?, mutmaßte ein anderer Tierarzt.


Nein,der nette Dr. vet. geht sogar soweit zu behaupten, der Kunde habe ausdrücklich das Medikament, hergestellt für Schafe verlangt, wo er als Tierarzt sogar davor noch gewarnt hätte,und sich beim Hersteller erkundigt habe. Leider kann der Hersteller das nicht bestätigen.
Ich frage mich, wäre es so gewesen, weshalb hat der Gute es dann überhaupt bestellt.

 Ob ihm das der Richter so glaubt...? Mein Vertrauen in unseren Rechtsstaat ist eher begrenzt. Was sollen die armen Richter denn überhaupt noch glauben ?
Außerdem beim 2. Mal fällt das Lügen gleich nochmal leichter.

(Es hat sich zudem dann auch herausgestellt, dass der besagte Tierarzt gar keine Versicherung für den Fall aller Fälle abgeschlossen hatte.
Er feilschte vor Gericht wie auf dem Fischmarkt und zog eine Mitleidsnummer ab.)

Auch die Katze mit dem Kaiserschnitt verstarb am frühen Morgen. Sie verstarb an Schwäche, konnte nicht mehr auf die Beine stehen.  Hatte zuvor 4 gesunde Welpen geboren und nicht mehr die Kraft das Fünfte herauszupressen. Da gibt der gewissenhafte Arzt gleich mal eine Sedierung und schiesst noch eine Amp. Oxitocin hinterher. Katze schläft ein.
Kaiserschnitt ohne Infusionsgabe, nach 2 Stunden in die Nacht entlassen, mit dem Wissen, dass 5 Welpen gesäugt werden mussten. Niemals würde ein verantwortungsbewußter Tierarzt so etwas tun, nach solch einer OP.
In der Humanmedizin liegt eine Frau nach Kaiserschnitt einen Tag auf Intesiv- incl. Infusionsüberwachung und 5 Tage auf der Normalstation bevor sie entlassen wird.

 Natürlich behauptet dieser Tierarzt wieder, er hätte selbstverständlich eine Infusion gelegt. Er und ich wissen dass es gelogen ist. Was muß dieser Mensch doch Angst haben es könnte jemand zu der Erkenntnis kommen, was für eine Schlamperei in seiner Praxis herrscht.  Seine kriminelle Energie schreckt auch nicht davor zurück, Zeugen zu nötigen um für ihn auszusagen. Wie kann sich solch ein Mensch morgens in den Spiegel schauen?

Verantwortungsbewusst wäre gewesen den Kaiserschnitt an eine Klinik weiter zureichen, wenn man die Fähigkeiten nicht besitzt.
Reaktion des Tierarztes Dr. med.vet. "die Katze sah doch ganz gut aus nach der OP. Weshalb sollte man diese mit Infusionen überwachen"?

Ich glaube schon, dass ein Katzenzüchter nach solchen Vorfällen zu einem Mord fähig wäre.
Wenn da nicht die Verzweiflung und unendliche Trauer dazu käme.
Auch wenn man dann völlig machtlos vor Gericht steht und die erfundenen und auswendig gelernten Aussagen von angeblichen Zeugen mit anhören muß. Sieht wie eine Sprechstundenhelferin ohne sich zu schämen 40 min lang lügt und die nach ihrer Aussage auf dem Flur vor Aufregung einen Nervenzusammenbruch bekommt. 

  Es kommen Zweifel an der Richtigkeit des Züchtens auf und das Suchen nach dem eigenen Verschulden.


Noch ein schöner Fall zum Nachdenken.

Katerchen hat eine entzündete Rute, infiziert mit Bakterien. Der Chef einer Tierklinik spritzt Antibiotika Depot und weil so schön ist gleich noch Triam v Hexal ( Cortison) hinterher.
Der Kater wird dadurch in den Diabetes gespritzt. Besitzer ist überfordert, schafft es nicht das Tier medizinisch weiter zu versorgen. Die Tierklinik macht den Vorschlag einzuschläfern. Bemerkt ihren Fehler mit dem Triam leider nicht. 
Katerchen wird von mir aus der Klinik geholt und gesund gepflegt. 8 Wochen lang, kastriert und rund um die Uhr überwacht. Jeder Diabetiker weiß was es heißt wenn der Blutzucker entgleist ist und alle 4 Std dieser gemessen werden muß. Und der Kater hatte über 600 mg/dl Bz im Blut.
  Der Diabetes verschwindet nach einigen Wochen und das Katerchen wird wieder gesund. 
Der ehemalige Besitzer will doch nun tatsächlich auch noch sein Geld zurück, weil die Tierklinik sich über das schlechte Zuchtmaterial der Züchterin geäußert hatte. Er geht sogar soweit, will die Züchterin wegen Tierquälerei anzeigen, er hätte das Katerchen lieber eingeschläfert gesehen.
Nein, die Züchterin wollte angeblich nur Geld aus der Sache schlagen, wäre geldgierig und geltungsgeil. Beim Aufrechnen scheint der "Katzenliebhaber" etwas zu schwächeln.

Kann das sein ?, wird da jeder denken. Doch genau so spielt es sich immer wieder ab und vieles bleibt unbemerkt, mangelns Kenntnisse der Kunden. 


Natürlich freut sich Frau W. aus B. dass ihre Katze wieder frisst, nachdem der nette Tierarzt den vereiterten Zahn gezogen hat.
Die Dankbarkeit ist groß.
Auch der Hund mit dem gesplitterten Beinbruch wurde wieder gesund und der Hamster kann endlich wieder Kot absetzen.

Unsere Tierärzte sind doch nicht alles Nieten. Und wir sind bei jedem glücklichen Ende dankbar.
Warum aber diese Dankbarkeit in den medizinischen Berufen?
Rationell gesehen, handelt es sich doch um ein Dienstleistungsunternehmen.
Ist es nicht die Pflicht eines Arztes alles im Sinne des Patienten zu tun.

Bedankt sich ihr Chef auch jeden Tag für ihre ordentlich ausgeführte Arbeit?

Fehler wird es immer geben, aber Unnötiges möchte ich doch vermieden wissen.
Es gibt keine Rechtfertigung einem Tier des Geldes wegen Leid anzutun und nur unsere kritischen Fragen und unser Wissen kann dieses reduzieren.
Auch das Einholen zweiter Meinungen ist sinnvoll. Das Weitergeben von Erfahrungen und Ratschlägen ist zwingend notwendig.

Lasst euch nicht einschüchtern von medizinischen Fremdwörtern, denn nur was man versteht und auch davon überzeugt ist sollte seinen Lieblingen zugemutet werden.

Tierarztbehandlungen sind teuer, man sollte aber nicht den Fehler begehen, den billigsten zu suchen.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet hohe Qualität zu einem niedrigen Preis.

Sicher werde ich mit diesem Artikel
vielen Tierärzten auf die Füße treten, auch dem einen oder anderen Unrecht tun.
Aber gerade die "Gewissenhaften" sollten Interesse haben, dass ihr Berufsbild nicht in Verruf gerät.
Für diesen Artikel habe ich sehr viel Zuspruch seitens Vereinen, einschlägigen Zeitschriften,Katzenliebhabern
und sogar Tierärzten bekommen.
Ja, sie lesen richtig, es waren Tierärzte die mich angeschrieben haben, es kam keine einzige negative e-mail .
Gerade das lässt mich doch für die Zukunft der Tiermedizin hoffen,trotz unerträglich schlechten Erfahrungen. 


Gabriele Bucher-Heid


http://rtl-now.rtl.de/die-grosse-reportage/aus-liebe-zur-gier-wenn-tierärzte-pfuschen.php?film_id=57892&player=1&season=0



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Dr. med.vet. Jutta Ziegler
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